Umgestaltung Bottendorfer Straße inklusive Kreuzung Hainstraße zum Kreisverkehrsplatz

Illustration Bottendorfer Straße nach der Modernisierung

Der städtische Ziel- und Quellverkehr sowie der innerstädtische Durchgangsverkehr der Kernstadt Frankenberg verläuft über den Innenstadtring. Dieser besteht aus der Ufer- und Bottendorfer Straße (ehemalige Bundesstraße B252), der Kanton-Brou-Straße, der Linnertorstraße und der Hainstraße. Die vorgenannten Hauptverkehrsstraßen dienen zur maßgebenden Regulierung und Verkehrsentlastung der Quartiere der Ober- und Unterstadt der Kernstadt Frankenberg.

Darüber hinaus kommt der Bottendorfer Straße innerhalb des städtischen und des regionalen öffentlichen Nahverkehrs im Rahmen der Personenbeförderung eine zentrale Rolle zu. Weiterhin durchläuft de überregionale Fernradweg R6 den Verkehrsknotenpunkt Bottendorfer Straße / Hainstraße.

Die Baumaßnahme umfasst die grundhafte Erneuerung der Fahrbahn- und Gehweganlagen in der Bottendorfer Straße einschl. des Umbaus des Kreuzungsbereiches der Bottendorfer Straße / Hainstraße zu einem Kreisverkehrsplatz (KVP) sowie Neuordnung der Radwege-Verkehrsanlagen im Ausbaubereich. Zudem wird der Radweg 6 (Badeweg) südlich des o. g. Ausbaubereichs grundhaft auf einer Länge von 250 m erneuert.

Der Ausbau der Bottendorfer Straße beginnt auf Höhe des Hauses Nr. 5 in Richtung Osten, verläuft über den geplanten KVP hinweg bis zum Anschluss an die vorhandene Fahrbahn auf Höhe der parallel verlaufenden Friedrich-Riesch-Straße, Haus Nr. 32. Die geplante Ausbaulänge beträgt ca. 308 m bis zum KVP. Ab dem KVP bis Baugrenze im Süden ca. 75 m.

Der Ausbaubereich der Hainstraße beginnt bei Haus-Nr. 21 aufgrund der Neugliederung der einzelnen Verkehrsräume, insbesondere des städtischen Radfahrverkehrs und endet im KVP-Bereich mit der Bottendorfer Straße. Die geplante Ausbaulänge beträgt dort ca. 135 m.

Vorhandene Situation:

Die vorhandenen Fahrbahn- und Gehwegoberflächen befinden sich aufgrund alter Aufgrabungen der verschiedenen Ver- und Entsorgungsträger und der unzureichenden und nicht frostsicheren Straßen- und Gehwegaufbauten, sowie der abgängigen Bordanlagen in einem schlechten Zustand. Die Aufbauten der Verkehrsanlagen und die vorhandenen Geländeabfangungen entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik. Die Gehweganlage längs der Uferböschung zum Vorfluter „Nemphe“ ist abgängig.

Der gegenwärtig platzierte Treppenzugang zur Burgwald-Schule ist in Bezug zu dem städtischen fußläufigen Schulwegesystem ungünstig platziert, sodass Schüler den direkten kurzen Weg über die Fahrbahn der Bottendorfer Straße suchen. Infolge dessen entstehen Konflikte für alle Verkehrsteilnehmer (fußläufiger und Radverkehr sowie ÖV und IV). Des Weiteren besitzt die Treppenanlage kein Geländer bzw. Absturzsicherung. Zudem sind die Stufen aufgrund des fehlenden Oberbaus abgängig.

In der Bottendorfer Straße sind auf der südlichen Straßenseite nur in geringfügigen Umfang Kfz-Parkplätze vorhanden. Diese befinden sich auf dem Gehweg und sind von der fußläufigen Fläche lediglich durch eine Markierung getrennt. Infolgedessen ist die vorliegende Gehwegbreite weit unter das Mindestmaß reduziert. Aus den vorgenannten Gründen kommt dem geplanten Parkplatzstreifen für die Andienung und Erreichbarkeit der Unterstadt sowie der infrastrukturellen Einrichtungen (Evangelische Kirchengemeinde) in der Abwicklung des Ziel- und Quellverkehrs eine besondere Rolle zu.

Die Bottendorfer Straße besitzt in der städtischen und regionalen Radwegführung eine wichtige Rolle, so verläuft der Fernradweg R6, längs der betrachteten Straße. Die Radwegführung ist in großen Teilen nicht eindeutig und genügt nicht den zeitgemäßen Ansprüchen einer Radwegeführung in Breite und Trassenführung. So liegen ausgewiesene Radfahrstreifen bzw. Schutzstreifen nicht vor. Der Radfahrverkehr ist gezwungen bei einer nicht ausreichenden Radverkehrspurbreite mit den anderen Verkehrsteilnehmern zu fahren. Es bedarf einer Neuanlage und Gesamtquerschnittsaufteilung des Fernradweges R6 und des städtischen Radfahrverkehrs. Im Rahmen der Planung liegt ein besonderer Augenmerk auf eine Entzerrung der Verkehrsteilnehmer um eine eindeutige Verkehrsführung für den regionalen und überregionalen Radverkehr zu schaffen und somit die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

Weiterhin befindet sich die vorhandene Bausubstanz des überregionalen Radweges R6 ab dem Knotenpunkt mit der Hainstraße in Richtung stadtauswärts in einem sehr schlechten Zustand. Die vorhandene wassergebundene Decke des Radweges weist viele Schlaglöcher auf. Die Verkehrssicherheit ist nur unzureichend gegeben. Im Rahmen der Umgestaltungs- und Ausbaumaßnahmen soll zur Optimierung der Verkehrssicherheit der Radweg auf einer Länge von 250 m grundhaft erneuert werden.

Die Bottendorfer Straße ist ehemalige Bundesstraße. Diese wurde zu einer Stadtstraße herabgestuft. Seit der Abstufung und Übernahme der Straßen in die Baulast der Stadt Frankenberg wurden stadtseits erhebliche finanzielle Mittel in die Substanzerhaltung der Straßen und Bauwerke aufgewendet, um die Reparatur von Fahrbahnschäden, Setzungen von alten Fahrbahnaufbrüchen, Reparaturschäden und Frostschäden durchzuführen, um die Verkehrssicherheit aufrecht zu erhalten.

Die vorgenannten Situationen machen eine grundhafte Erneuerung der Bottendorfer Straße unumgänglich. Es ist beabsichtigt die Geh- und Radwege sowie Fahrbahnen grundhaft zu erneuern. Weiterhin ist beabsichtigt eine den vorliegenden Verkehrsströmen (Geh- und Radverkehr; IV- und ÖV-Verkehr) zeitgerechte und verkehrssichere Aufteilung vorzunehmen.

Auf einem barrierefreien Ausbau wird besonderes Augenmerk gelegt, da dieser gegenwärtig nicht vorliegt. Des Weiteren ist die Schulwegsicherung zu gewährleisten.

Im Januar 2017 wurde der verkehrswichtige Knotenpunkt (T-Kreuzung) der Bottendorfer Straße mit der Hainstraße hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit untersucht. Für die bestehende Situation (T-Kreuzung) lässt sich die Qualitätsstufe C in den abendlichen Stunden zwischen 16:00 – 19:00 Uhr erzielen. Die Verkehrssicherheit lässt sich mit Realisierung eines Kreisverkehrsplatzes (KVP) deutlich verbessern. Hierbei wird die Qualitätsstufe A erzielt.

Zur Optimierung des Verkehrsflusses an der Einmündung der Hainstraße in die Bottendorfer Straße visierte zudem die Stadt Frankenberg den Umbau dieser Einmündung zu einem Kreisverkehrsplatz (KVP) an.

Des Weiteren sind durch die örtlichen Ver- und Entsorgungsunternehmen Kanal- und Leitungssanierungen in umfangreichem Maß geplant. Hier soll der Synergieeffekt genutzt werden und diese Baumaßnahmen mit der städtischen Maßnahme verzahnt werden, um die Belastungen für die Anwohner sowie die Umleitungsverkehre und Führungen zeitlich und baulich zu minimieren

ZWECKMÄßIGKEIT DER BAUMAßNAHME / VERGLEICH UND WAHL DER LINIENFÜHRUNG

Der Verkehrsraum wird aus Gründen der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer neu geordnet und optimiert.

Bottendorfer Straße

Die vorgegebenen Grenzverhältnisse der Bottendorfer Straße lassen großzügige Trassenänderungen nicht zu. Die Linienführung ist an der vorhandenen Trasse und an den örtlichen Gegebenheiten (Bebauung auf der Südseite und dem Bach „Nemphe“ (Gewässer III. Ordnung) auf der Nordseite) orientiert. Die Fahrbahnachse wurde um ca. 50 cm Richtung Nemphe verschoben, um die verkehrssicheren Breiten für alle Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

Mit der geplanten Baumaßnahme wird der Zustand der Fahrbahn und der Gehweganlagen den derzeitigen und künftigen Erfordernissen hinsichtlich der Bausubstanz und der Verkehrssicherheit angepasst.

Die Streckencharakteristik wird insbesondere am Knotenpunkt Bottendorfer Straße/Hainstraße optimiert, die Wegeanbindungen und Einmündungen werden verbessert. Die gesamten Verkehrsanlagen werden insbesondere auf die Nutzungsansprüche der Verkehrsteilnehmer mit Handikap, die barrierefreie Randbedingungen benötigen, angepasst.

Die Bottendorfer Straße erhält zur Trennung der Fahrbahn/Gehweg bzw. Straßenbegleitgrün einen Hochbord. Das Straßenbegleitgrün, auf der nördlichen Seite, verhindert ein flächiges Queren des fußläufigen Verkehrs auf der Bottendorfer Straße. Die Querungsstellen werden entsprechend barrierefrei und als Schulwegsicherung ausgebildet.

Bereiche für den ruhenden Verkehr werden in der Bottendorfer Straße in Form eines Parkstreifens für 15 Stellplätze, entlang der Fahrbahn, vorgesehen. Diese Parkplätze dienen für Besucher der naheliegenden Kirche und stellen auch eine Nahanbindung des fußläufigen

Verkehrs für das Stadtzentrum dar. Zur Beschattung der Parkplätze und ruhenden Verkehrs sind Baumpflanzungen vorgesehen.

Ein minimaler Eingriff in Natur und Landschaft ist für den Straßenausbau Bottendorfer Straße gegeben. Der Grad der Versiegelung ist gegenüber dem Bestand nicht maßgebend erhöht. Das resultiert aus der Neuordnung des Straßenquerschnitts im Bereich entlang der „Nemphe“. Alle Eingriffe der Baumaßnahme in Natur und Landschaft werden so sensibel wie möglich gehalten und an den Urzustand wieder angepasst.

KVP:

Die vorgegebenen Grenzverhältnisse sowie topographischen Verhältnisse der Bottendorfer Straße und Hainstraße geben die Lage des geplanten KVPs vor. Die geplante Lage ist an der vorhandenen Trasse und an den örtlichen Gegebenheiten orientiert. Der KVP-Durchmesser resultiert aus der Leistungsfähigkeitsuntersuchung.

Der Verkehrsfluss in diesem Knotenpunkt wird durch den Kreisverkehrsplatz maßgebend optimiert.

Durch die 4,00 m breiten Fußgängerüberwege mit Zebrastreifen wird der fußläufige Verkehr punktuell und sicher über die Fahrbahn geleitet. Dies dient auch vor allem der Sicherung für den o. g. Schulweg.

Radweg R6 (Badeweg):

Der vorhandene Radweg R6 soll in seiner vorhandenen Trasse grundhaft erneuert werden und wird mit einer Breite von 3,00 m mit beidseitig 0,50 cm Bankett ausgebaut.

Technische Gestaltung der Baumaßnahme

Linienführung

Bottendorfer Straße:

Illustration Bottendorfer Straße nach der ModernisierungDie Trassierung der zu beplanenden Anlagenteile ist durch die bestehende Bebau­ung und Parzellierung in der Lage weitestgehend vorgegeben. Die Linienführung in der Höhe orientiert sich an vorhandenen Hofzufahrten und Hauseingängen sowie an eine ordnungsgemäße Oberflächenentwässerung. Zwangspunkte für die Linienführung in Grundriss sind Anschlüsse an die vorhandenen Einmündungen, Übergangs-  und Grünbereiche im Süden und das Gewässer III. Ordnung („Nemphe“) im Norden.

Verschiedene Ausbauvarianten wurden für diesen Streckenabschnitt untersucht. Zur Ausführung kommt die Anordnung des Parkstreifens auf der nördlichen Seite der Bottendorfer Straße und Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn. Diese berücksichtigt die optimale Verkehrssicherheit für den fußläufigen Verkehr. Des Weiteren ist die Anordnung der PKW-Stellplätze optimal für das Stadtzentrum und für die infrastrukturellen Einrichtungen platziert.

Die Ausbauplanung sieht eine Befestigung der geplanten Fahrbahnflächen in Asphaltbauweise und die der geplanten Gehweganlagen in Betonsteinpflaster vor. Der Fahrbahnrand wird mit einem Hochbord aus Naturstein eingefasst und die Parkplatzflächen mit Natursteinpflaster versehen.

Die „Bottendorfer Straße“ weist die Streckencharakteristik einer „Hauptstraße“ gemäß der Richtlinie für die Anlage von Straßen (RASt 2006) auf. Bei der zu beplanenden Um- und Ausbaumaßnahme „Bottendorfer Straße“ handelt es sich um eine angebaute Straße innerhalb bebauter Gebiete.

KVP

Illustration Kreisverkehrsplatz Bottendorfer Straße - JahnstraßeDie jetzige T-Kreuzung Bottendorfer Straße/Hainstraße soll zum Kreisverkehrsplatz (KVP) umgebaut werden. Im Zuge dessen erhält der geplante KVP eine 4. Zu-/Ausfahrt. Diese dient dem geplanten DRK Seniorenheim als Anbindung an das geplante Straßennetz. Hinter dem Ausmündungsbereich des KVPs in der Hainstraße wird der Radverkehr auf die Fahrbahn geleitet.

In dem geplanten KVP wird im Bereich Hainstraße Richtung Bottendorfer und entlang der Bottendorfer Straße eine Gehweganlage angeordnet. Der Radverkehr wird auf der Fahrbahn auf einem separaten Radweg bergab mit geführt. Bergauf ist dieser von der Fahrbahn, aufgrund der Radfahrgeschwindigkeit, baulich getrennt.

In den Kreiszu- und -ausfahrten ist ein Fahrbahnteiler mit Querungshilfe vorgesehen. Die Ausbauplanung sieht eine Befestigung der Kreisfahrbahn in Asphaltbauweise vor. Der Innenring erhält eine Pflasterbefestigung, um den IV innerhalb des KVPs zu führen. In den geplanten Geh- bzw. Radweganlagen ist Betonsteinpflaster geplant.

In den Randbereichen sind Hochbordsteine aus Gründen des Denkmalschutzes aus Naturstein angeordnet, die in den Bereichen der Querungshilfen barrierefrei abgesenkt sind. Die Fahrbahnteiler werden mit Flachbordsteinen eingefasst. Die Trennung und barrierefreie Tastkante zwischen Geh- und Radweg erfolgt durch einen Tiefbord.

Überregionaler Radweg R6 (Badeweg):Illustration Bottendorfer Straße mit Radweg R6 nach der Modernisierung

Der vorhandene Radweg R 6 wird auf der vorhandenen Trasse verkehrssicher ausgebaut. Der Radweg verläuft im Anschnitt auf der östlichen Seite entlang der Bottendorfer Straße von Nord nach Süd. Die Ausbaulänge beträgt ca. 250 m.

Die Oberfläche des Radweges wird in Asphaltbauweise hergestellt.

Querschnittsgestaltung 

Die „Bottendorfer Straße und die Hainstraße“ ist für den zweiseitigen Richtungsverkehr freigegeben. Die Fahrbahnbreite der Bottendorfer Straße von 6,50 m und Hainstraße von 6,00 m ist für den Begegnungsfall LKW/LKW ausgelegt. 

Für die Gehweganlage und Fahrstreifen werden die nachstehenden Ausbauquerschnittsbreiten zu Grunde gelegt:

  1. Bottendorfer Straße:

    Ausbau-Querschnitt (B-B) 

     Fahrbahn,
     einschl. beidseitig
     2-zeiliger Pflasterstreifen:

     2 x 3,25 m

     6,50 m Breite

     Parkstreifen/
     Baumscheibe

     2,00 m

     2,00 m Breite

     Gehweg nördlich

     2,50 m

     2,50 m Breite

     Gehweg südlich

     2,00 m

     2,00 m Breite

    Gesamtausbaubreite: 

     13,00 m Breite

  2. Hainstraße:

    Ausbau-Querschnitt (C-C)

     Fahrbahn,
     einschl. beidseitig
     2-zeiliger Pflasterstreifen:

     2 x 3,00 m

     6,00 m Breite

     Radverkehrsschutzstreifen
     (auf Fahrbahn in Ri. KVP))

     1,85 m

     1,85 m Breite

     Gehweg, westlich

     2,00 m

     2,00 m Breite

     Gemeinsamer Gehweg-/ Radweg, östlich mit Trennstreifen

     2,50 + 0,50 m

     3,00 m Breite

    Gesamtausbaubreite: 

     12,85 m Breite


    Im Radweg in Richtung KVP wird ein abmarkierter, 1,85 m breiter Streifen angelegt.

    In die Gegenrichtung wird der Radverkehr zunächst auf dem gemeinsamen Geh-/Radweg mitgeführt (Breite 2,50 m für den Einrichtungsverkehr sowie eines 50 cm breiten Trennstreifens, Gesamtbreite = 3,00 m) und mündet hinter der Unterquerung („Am Hain“) auf dem abmarkierten, 1,85 m breiten, Radverkehrsschutzstreifen auf der Fahrbahn. Dabei verjüngt sich der Gehweg auf eine Breite von 2,00 m.
  3. Die Ausbaubreiten der Kreisverkehrszufahrten setzen sich wie folgt zusammen:

     Gehwegbreite

     2 x 2,50 m

     5,00 m Breite

     Fahrbahn Zufahrt

     1 x 3,55-4,00 m

     3,55-4,00 m Breite

     Fahrbahn Ausfahrt

     1 x 4,00-4,10 m

     4,00-4,10 m Breite

     Fahrbahnteiler

     1 x 2,50 m

     2,50 m Breite

    Gesamtausbaubreite: 

     ca. 15,05 – 15,60 m

    Der Radweg R 6 (Badeweg) wird im Osten entlang den KVPs mit einer Breite von B = 3,00 m geführt.

  4. Die Ausbaubreiten der Kreisverkehrsfahrbahn setzt sich wie folgt zusammen:
    Ausbau-Querschnitt (C-C)

     Gehwegbreite

     2,50 / 3,00 m

     2,50 / 3,00 m Breite

     Fahrbahn Kreisring

     5,33 m

     5,33 m Breite

     Fahrbahn Innenkreisring

     2,67 m

     2,67 m Breite

    Gesamtausbaubreite: 

     ca. 10,50 / 11,00 m

    Der Innendurchmesser der Kreisinsel beträgt 14,00. Somit ergibt sich ein Gesamtdurchmesser des KVP von 35,50 m.

  5. Radweg R6 (Badeweg):

    Ausbau-Querschnitt (Radweg) , Länge = 250 m

     Fahrbahn:

     3,00 m

     3,00 m Breite

     Bankett, beidseitig

     2 x 0,50 m

     1,00 m Breite

    Gesamtausbaubreite: 

     4,00 m Breite

    Querneigung der geplanten Gehweganlage und auch Fahrbahn orientiert sich zum großen Teil an den vorhandenen Randbereichen. Diese beträgt hauptsächlich 2,5 %. Das Quergefälle der Tragschichten wird dem jeweiligen Gefälle der Oberfläche angepasst. Die Böschungen der anschließenden Straßenkörpers erhalten eine Regelneigung von 1:1,5.

Geplante Geländeabfangungen und Treppenanlage an der Bottendorfer Straße:

Im Bereich von Stat. 10+108 bis 10+243 ist aufgrund der verkehrssicheren Herstellung der Verkehrsbreite eine Geländeabfangung hL < 2,00 m erforderlich. D. h. hinsichtlich der Neuordnung des Straßenquerschnitts verschiebt sich die geplante Hinterkante des nördlichen Gehweges in den vorhandenen Böschungsbereich der „Nemphe“. Um den Höhenunterschied abzufangen, werden Winkelsteine hL < 2,00 m gesetzt. Generell ist die Herstellung einer Absturzsicherung erforderlich.

Die neue Stützmauer bindet im Osten bei Station 10+108 an das vorhandene Stützbauwerk an. Dieses Stützbauwerk weist ein Füllstabgeländer auf, welches erneuert werden muss.

Treppenanlage zwischen Bottendorfer Straße und Friedrich-Riesch-Straße:

Aufgrund der Neuordnung des fußläufigen Verkehrs und zur Schulwegsicherung wird im Rahmen des Straßenausbaus der Zugang der vorhandenen Treppenanlage an der Bottendorfer Straße so weit wie möglich in Richtung des Fußgängerüberweges des geplanten Kreisverkehrsplatzes verlegt. Im Zuge dessen wird der alte Treppenzugang zurückgebaut.

 

Downloads:
Diese Datei herunterladen (Lageplan_Bottendorfer_Strasse.pdf)Lageplan[ ]3001 Kb